Aktuelles



Christuskirche

Es war einmal --- so beginnen eigentlich die guten alten Märchen. Dieses ist aber keines, sondern Geschichte, Entwicklung und Gegenwart der Stadt Ibbenbüren. Angefangen hat scheinbar alles mit einer kleinen „Insel“ – dem heutigen Christusplatz – der von zwei  Bächen umrahmt wurde. Auf der kleinen Anhöhe: eine Kirche und ein Friedhof. Die heutige Christuskirche und der zentrale Christusplatz sind daraus entstanden. Die Redaktion von Generation Bunt und einige freie Mitarbeiter haben hierzu Vergangenheit ausgegraben, Geschichte erlebt und dabei so manches Historische entdeckt. Die Serie beginnt zunächst mit der Geschichte der Christuskirche, ihrer Vergangenheit und Entwicklung. Nach diesem Exkurs, werden in lockerer Reihenfolge die Häuser und ihre Menschen rund um die Christuskirche/platz vorgestellt.

 

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„Erinnerungen an den Maler Gustav Künnemann“

Gustav Künnemann

Es ist schon lange her,... eigentlich schon fast vergessen. Aber auch nur fast. Da waren diese lebhaften Augen, das verschmitzte Lächeln, ein wissender Blick mit viel Menschenkenntnis und diese Haare. Schlohweiß, beinahe silbrig, nach hinten gekämmt – halt wie bei einem  Künstler. Ein sympathischer Mensch mit einem bemerkenswerten Talent. Er konnte malen dieser Gustav Künnemann. Ein  ganz einfacher und bescheidener Mann aus Westerkappeln hinterließ nach seinem Tod 1998 eine umfassende Sammlung an Gemälden, die nicht nur seine Heimat wiederspiegeln, sondern sein Talent weit über die Grenzen hinaus bekannt machten. Einige seiner Werke werden ab Juni diesen Jahres in den Räumlichkeiten des Ibbenbürener Stadtmuseums zu sehen sein. Pfingstsonntag ist um 15 Uhr die offizielle Eröffnung der Ausstellung. Bis zum Jahresende sollen 15 Exponate im Salon, Damen- sowie Herrenzimmer zu sehen sein und interessierte Kunstliebhaber können sich einen kleinen Einblick über Künnemanns Werk verschaffen. Heute wäre Gustav Künnemann 111 Jahre alt gewesen. Denn am 22. März 1906 kam er als viertes Kind einer Bergmannsfamilie in einer kleinen Bauerschaft mit Namen Metten in der Nähe von Westerkappeln zur Welt.

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„Na, will er nicht?“

Der Start in die neue Arbeitswoche beginnt an diesem Montagmorgen wider Erwarten dann doch recht geruhsam. In der Küche umschmeichelt der herzhafte Duft von frischem Kaffee die Nase. Und die Tageszeitung steckt auch pünktlich im Briefkasten. Von beiden flankiert, schmeckt das Honigbrötchen doppelt gut. Die Woche fängt ja gut an.

Fröhlich pfeiffend und voller Vorfreude auf den Arbeitstag schnappt sich der Mann alsbald seine Tasche, wirft sich mit elegantem Schwung in seine Karosse, um sich auf die Räder zur Arbeit zu machen. Kupplung getreten, Gang rein und dann am Zündschlüssel gedreht. Nun hätte eigentlich das sonore Brummen des Fünfzylinders ertönen müssen. Wie sonst immer. Doch der Motor gibt keinen Mucks von sich. Kein Krächzen des Anlassers ist zu hören, keine Umdrehung der Kurbelwelle zu bemerken. Das Auto verweigert standhaft seinen Dienst.

 

 

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Matthias Brandt: Raumpatrouille / Geschichten

Blick eines Erwachsenen zurück in seine Kindheit.

Matthias Brandt, jüngster Sohn von Ruth und Willy Brandt, erzählt von der Zeit, als sein Vater Regierender Bürgermeister von Berlin und später Bundeskanzler in Bonn war. Es ist eine besondere Art des Zurückblickens, keine Chronologie, keine Schönfärberei, keine Vorwürfe.

Es sind Bruchsteine, die nicht unbedingt immer ein geschlossenes Bild ergeben. Sie lassen das eine oder andere erahnen. Deutlich wird die Sehnsucht des Kindes nach Nähe, nach festen, bergenden Strukturen, nach Gesprächen, um Ängste abzubauen, nach bedingungslosem Vertrauen, nach Gemeinschaft, nach Geborgenheit. Die Realität ist anders, da ist viel Alleinsein.

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Brief an den Präsidenten der USA

Das Frühjahr ist da. So nehmen die „Drei von der Bachstraße“, Berta, Otti und Erna, ihre Marktbesuche wieder auf.

Berta hat schon eingekauft: ein Paket Schreibpapier. „Was willst du mit soviel Papier?“ fragt Otti. „Ja, was wohl, schreiben“, reagiert Berta etwas grantig. „Na, ja. Aber musst du sofort den ganzen Laden kaufen?.“ „Hast ja recht“, gibt Berta zu, „ich habe in den letzten Tagen soviel geschrieben, alles für den Papierkorb.“ „Und wem schreibst du soviel?.“

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Arbeitskreis Hellendoorn

Der Arbeitskreis Hellendoorn der Stadt Ibbenbüren blickt auf das Jahr 2016 zurück. Einige wichtige Veranstaltungen wurden noch einmal vorgestellt und zeigen, die Aktivitäten dieser Gruppe.

Die Hellendoorn-Gruppe trifft sich monatlich in der Kneipe am Kirchplatz. Mindestens zwei – drei Mal im Jahr finden gemeinsame Treffen mit der Kontaktgruppe aus Hellendoorn statt. Diese Treffen sind dann wechselseitig in Ibbenbüren und Nijverdal.

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Die Alte Honigfabrik

- Friedrich Wolffs Dampfmühle -

Auch dieses Mal blicken wir weit zurück in die Vergangenheit Ibbenbürens. Die Alte Honigfabrik, wie sie heute genannt wird und ihre Vergangenheit,  haben Werner Suer und Karl-Heinz Mönninghoff für  Generation Bunt einmal unter die Lupe genommen.

 

 

 

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Katharina von Bora die „Lutherin“

Bild von Lukas Cranach dem Älteren, 1528, in der Lutherhalle in Wittenberg

Sie war die starke Frau an der Seite des Reformators Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Durch ihn konnte sie ein, für dieses Zeitalter, ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führen.

Geboren wurde Katharina von Bora am 29. Januar 1499 in Lippendorf in der Nähe von Leipzig. Ihre Familie gehörte zwar einem sächsischen Adelsgeschlecht an, war aber völlig mittellos. Von ihrem inzwischen verwitweten Vater wurde sie schon früh in einem Kloster in Brehna untergebracht, somit war ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet. Für diese Zeit nichts Ungewöhnliches. Mit zehn Jahren kam sie dann in das Kloster Marienthron in Nimbschen. Der Besuch der dortigen Klosterschule bedeutete für Mädchen ein besonderes Privileg.

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